Langhaar-Weimaraner vom Hasetal              
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Die Geschichte 

Nach einem Besuch auf Schloss Ippenburg zur Ausstellung  „Country-Life“ im September 2000 verliebten wir uns in die Langhaar-Weimaraner. Es überzeugte uns dabei die Vielseitigkeit und Schönheit des Weimaraners, der sowohl ein vorzüglicher Jagdbegleiter als auch ein anhängliches Familienmitglied ist und darüber hinaus durch seine Wachsamkeit überzeugt.
So kam unsere  ersten Hündin „Imme vom Hüseder Forsthaus“ in unsere Familie und wir erfuhren  vom Züchter Peter Hoppe vieles zur Haltung und zum Umgang mit Weimaranern.
Leider starb Imme tragisch im Alter von neun Monaten an Darmverschluss.
Nach ihrem Tod hielten wir es ohne einen "Grauen" in  der Familie nicht mehr aus und hatten das Glück, dass wir schon nach 6 Wochen von Dr. Hans Schmidt aus Wrisse eine Hündin  aus seinem P-Wurf  bekamen.
Von  Juni 2001 an lebte Pirre zum Laubwald (Pina) nun  mit uns und unseren beiden Töchtern  in Ankum und wir haben die Entscheidung  nie bereut.  

Schon bald reizte uns die Herausforderung, Pina auch jagdlich auszubilden. Da wir  diesbezüglich aber noch keine Erfahrung hatten, schlossen wir uns im Frühjahr 2002  einem Hundeführerlehrgang von Werner Kreye aus Ankum an, der uns als Hundezüchter, -ausbilder  und langjähriger Verbandsrichter das nötige Handwerkszeug vermittelte.
Im April  2002 kam der erste wichtige Termin, die Jugendsuche, die wir mit mäßigem Erfolg bestanden.

Im Herbst schlossen  sich die Herbstzuchtprüfung  und die Brauchbarkeitsprüfung an. Wir lernten, dass auch das Durchfallen  zur Hundeausbildung dazugehört und bestanden die HZP im zweiten Anlauf.
Im Sommer 2003 stellten wir Pina auf der Zuchtschau in Greven erfolgreich vor.
Dann packte uns der Ehrgeiz; nach der HZP sollte Pina nun auch die Meisterprüfung  absolvieren und gemeinsam mit drei Mitstreitern aus dem ersten Hundeführerlehrgang bereiteten wir uns im Sommer 2003 auf die VGP vor.
Begleitet und seelisch unterstützt wurden wir an beiden Prüfungstagen  von unserem  Ausbilder Werner Kreye und Ehefrau Helga, was dazu beitrug, dass wir am  Nachmittag des zweiten Prüfungstages tatsächlich die Urkunde über die bestandene VGP in Händen halten konnten.
Als Krönung versuchten wir uns dann noch an der Bringtreueprüfung und  auch hier enttäuschte uns unsere Hündin nicht.
So waren wir dann doch recht stolz, dass wir als Erstlingsführer nunmehr  Besitzer einer Hündin waren, deren hervorragende Anlagen wir in die Langhaar-Weimaraner Zucht einbringen wollten.

Von 2004 bis 2006 schenkte uns Pina drei Würfe mit insgesamt 21 Welpen.
Für unseren A-Wurf durften wir 2007 den Züchterehrenpreis entgegen nehmen (mit einer durchschnittlichen Punktzahl von194,3 Punkten für die drei besten HZP-Ergebnisse
).
Leider  wurde Pina  2008 sehr krank und wir mussten sie  im Mai 2008 - viel zu früh -  einschläfern lassen.
Ein kleiner Trost ist für uns ihre Tochter Biene, in der sie gewissermaßen weiterlebt.

Mittlerweile  sind wir beide Jagdscheininhaber und das Leben mit unseren Hunden, die Jagd mit ihnen und die Ausbildung ist zu einem gemeinsamen Hobby geworden.